JOHN RABE – Fiktion und Realität

Dies ist eine Archivseite der 7. SchulKinoWochen Hessen 2013! 

Der Workshop des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums thematisiert die Unterschiede zwischen historischer Überlieferung und filmischer Umsetzung.

 

Filmstill aus "John Rabe"

JOHN RABE
FSK 12 | empfohlen ab 15
Deutschland, Frankreich, China 2009
Regie: Florian Gallenberger
134 Min. | Drama

 

Noch heute wird John Rabe wegen seiner humanitären Verdienste in China als Held verehrt. Basierend auf seinen Tagebüchern erzählt der Film vom Wirken des deutschen Unternehmers in der damaligen chinesischen Hauptstadt Nanking im Jahr 1937. Das Anrücken der japanischen Armee veranlasste Rabe dazu, mit anderen in Nanking lebenden Ausländern eine internationale Sicher-heitszone für die Zivilbevölkerung einzurichten. Im herrschenden Chaos versorgten die Mitglieder des Internationalen Komitees die Flüchtlinge mit Lebensmitteln, Unterkunft und Medizin. Rabe und seine Mitstreiter retteten damit etwa 200.000 Chinesen das Leben.

Im Workshop werden Auszüge aus den Tagebüchern von John Rabe bearbeitet, historische Hintergründe vertieft und auf den Umgang und die Nachwirkungen des Massakers von Nanking und John Rabe als „Schindler von China“ eingegangen.

Das Pädagogische Zentrum Fritz Bauer Institut & Jüdisches Museum Frankfurt bietet diesen Workshop kostenfrei im Oskar und Emilie Schindler Lernzentrum, Kurt-Schumacher-Str. 10, Frankfurt an.

 

Film & Workshop (Altersempfehlung ab 15 Jahren)

Anmeldung und Informationen zu dem Workshop:
Pädagogisches Zentrum Fritz Bauer Institut & Jüdisches Museum Frankfurt
Tel. 069 212-49434 | martin.liepach@stadt-frankfurt.de

Anmeldung zu der Filmvorstellung:
Projektbüro SchulKinoWochen Hessen
Filmvorstellung: E-Kinos Frankfurt am Main | 28. Februar 2013 | 09:00 Uhr