Filmtag Kassel

Dies ist eine Archivseite der 8. SchulKinoWochen Hessen 2014! 

FILMTAG in Kassel
für Lehrkräfte aus Grundschulen und der Sekundarstufe Klasse 5-7

Dieses Fortbildungsangebot wurde vom Landesschulamt nach § 65 Hessisches Lehrerbildungsgesetz unter der Angebotsnummer: 01377451akkreditiert.

Gerade Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren bedürfen einer behutsamen Heranführung an den Umgang mit bewegten Bildern. Lehrkräfte erfahren Aspekte der Filmanalyse und wie diese im Unterricht angewandt werden können.

Termin: Donnerstag, 13. März 2014, 08:45 –17:00 Uhr

Veranstaltungsorte: Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel und Bali Kinos im Kulturbahnhof (Rainer-Dietrich-Platz 1), Medienzentrum Kassel (Wildemanngasse 1)


08:45 – 09:10 Uhr Ankunft und Erhalt Informationsmaterial

09:10 – 09:30 Uhr Begrüßung

09:45 – 12:45 Uhr Workshops

12:45 – 13:45 Uhr Mittagspause

13:45 – 17:00 Uhr Workshops


WORKSHOP 1 | MIT KINDERN EXPERIMENTALFILME SCHAUEN

Fällt leider aus! Thema als Fortbildung im Mai in Frankfurt geplant.

Mit Experimentalfilmen können Kinder lernen, Filme anders wahrzunehmen. In den meisten Fällen steht nicht die Handlung im Zentrum des Films, vielmehr rücken Farben, Formen, Ton-Bildverhältnisse oder Bewegungsformationen in den Vordergrund. Daher lässt sich in der Vermittlungssituation unmittelbar bei der Ästhetik der Filme ansetzen: bei den künstlerischen Gestaltungsmitteln ebenso wie bei den Rezeptionsweisen. Das Seminar richtet sich insbesondere, aber nicht ausschließlich, an GrundschulpädagogInnen. Wir werden viele Filme schauen, sie zueinander in Beziehung setzen, basale Wahrnehmungsübungen durchführen und praxisnahe Methoden zur Vermittlung von Experimentalfilmen entwickeln, die darauf abzielen, Heranwachsende in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit zu fördern.

Gruppengröße: max. 20 TeilnehmerInnen

Referentin: Stefanie Schlüter | Filmvermittlerin im Schnittfeld von Kino, Museum, Schule und Hochschule www.filmvermittlung.de


WORKSHOP 2 | KLEIN ODER GROß? Wie Film und Kino unsere Wahrnehmung verändern

Fällt leider aus! Thema als Fortbildung auf Abruf möglich.

Klein oder groß? – das ist relativ. Jedes Kind macht die Erfahrung, dass es sich klein fühlt gegenüber der Welt der Erwachsenen, aber dass es auch groß sein kann gegenüber anderen Kindern, Tieren oder Puppenhäusern. Jeder Film arbeitet mit dem Verhältnis von Klein und Groß. Im Kinosaal wird ein kleines Filmbild auf eine riesenhafte Leinwand projiziert. Figuren oder Dinge verändern ihre Größe je nachdem, wie nahe sie der Filmkamera sind. Die Montage verknüpft Aufnahmen unterschiedlicher Größe, sprechende Köpfe und weite Landschaften, miteinander. Das Verhältnis von Klein und Groß hat auch mit der Magie des Kinos zu tun. Wenn in einem Dokumentarfilm wie MIKROKOSMOS die für das menschliche Auge sonst nicht wahrnehmbare Welt der Insekten plötzlich erfahrbar wird. Wenn in Märchen, Trickfilmen oder Fantasyfilmen wie bei KING KONG riesenhafte Monster auf der Leinwand erscheinen oder ALICE IM WUNDERLAND so groß wird, dass sie die Architektur sprengt. Anhand der Darstellung von Größenverhältnissen lassen sich somit grundlegende Aspekte des Kinos vermitteln: Projektion, Einstellung, Perspektive, Montage, Tricks. Es lässt sich diskutieren, wie Filme über Größenverhältnisse Geschichten erzählen, Räume inszenieren und unsere Aufmerksamkeit lenken. Da das Motiv Klein/Groß an unsere Alltagserfahrung anknüpft, eignet sich die in dieser Fortbildung vorgestellte Methode besonders gut für die Arbeit mit Kindern: Sie erlaubt Klein und Groß einen Einblick in die Funktionsweise von Filmen, und ein Nachdenken über unsere Wahrnehmung. Als Beispiele dienen Filmausschnitte von den Anfängen des Kinos bis heute.

Gruppengröße: max. 20 TeilnehmerInnen

Referentin: Dr. Bettina Henzler | Filmwissenschaftlerin und Filmvermittlerin


WORKSHOP 3 | FILM UND LITERATUR

(nur vormittags buchbar)

Welchen Stellenwert haben Film und Literatur für Kinder angesichts einer zunehmenden Präsenz neuer Medientechniken? Müssen in diesem Zusammenhang Begriffe wie Poesie, Spannung, Konzentration und Interaktion völlig neu überdacht werden? Im Fokus des Workshops stehen zudem Unterrichtsmethoden, die einen theoretischen sowie praktischen Umgang mit dem Verhältnis zwischen Wort und Bild sowie der jeweiligen Rolle von Produzent beziehungsweise Rezipient berücksichtigen.

Gruppengröße: max. 15 TeilnehmerInnen

Referentin: Dr. phil. Carsten Siehl | Filmwissenschafter und Medienpädagoge

 


WORKSHOP 4 | Kurzfilmprogramm SEHEN UND LERNEN

Fällt leider aus!

Hinweis: Ende Januar 2014 erscheint mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums die zweite Ausgabe der Kurzfilmedition „Sehen und Lernen“. >>mehr<<

Das Internationale Kinderfilmfestival LUCAS präsentiert ein Programm animierter Kurzfilme, das eigens für die Grundschule konzipiert wurde. Gezeigt werden sechs anspruchsvolle, unterhaltsame und aktuelle Produktionen, die aus Mexiko, Russland, Ungarn, Lettland, Portugal und Deutschland stammen und von 2014 an mit filmpädagogischem Begleitmaterial, als DVD-Box, bei den Medienzentren erhältlich sind. Ästhetische Grundlagen wie Filmsprache, Animationstechniken und Filmanalyse sind ebenso Gegenstand dieses Workshops wie die Vermittlung der praktischen Anwendung im Unterricht.

Gruppengröße: max. 25 Teilnehmerinnen

Referentin: Sabrina Jähner | Kulturwissenschaftlerin

Hessisches Kultusministerium / Logo   


WORKSHOP 5 | ÜBER FILM SPRECHEN: DAS KLEINE GESPENST

(buchbar am Nachmittag)

DAS KLEINE GESPENST | D 2013 | 92 Min. | Drehbuch: Martin Ritzenhoff nach dem gleichnamigen Roman von Otfried Preußler | Regie: Alain Gsponer | FBW-Pädikat „wertvoll“ | FSK o.A. | empfohlen ab 6

Workshop im Beisein von Nils Engler, Visual Effects Supervisor des Films!

Aus dem Programm FOKUS FILM UND LITERATUR: Auf Burg Eulenstein haust friedlich ein kleines Gespenst, das nachts umher spukt, aber sich nichts sehnlicher wünscht, als die Welt endlich auch einmal bei Tageslicht zu betrachten. Bei einer Nachtwanderung mit seiner Schulklasse begegnet Karl dem Geist. Bald darauf, beim zwölften Schlag der (verstellten) Rathausuhr, beginnt das kleine Gespenst in gewohnter Weise herumzugeistern, doch, oh Schreck: Es trifft das erste Mal auf Sonnenlicht. Endlich spukt das kleine Gespenst am helllichten Tag und bringt die Menschen im Städtchen gehörig auf Trab. Die Teilnehmenden erfahren Hintergründe zur Filmproduktion und handlungsorienteirte Methoden, ein Filmgespräch zu moderieren, um so filmisches Sehen zu vermitteln. Im besonderen geht es um die Frage, wie ein (Dreh)Buch zum bewegten Bild und dieses im Rahmen eines Filmgesprächs, einer Filmanalyse oder Filmkritik wieder zum Wort wird.

Gruppengröße: max. 50 TeilnehmerInnen

Referent: Dr. phil. Carsten Siehl | Filmwissenschaftler und Medienpädagoge


Workshop 6 | WIE BILDER LEBENDIG WERDEN

Fällt leider aus!

Hinweis: Fortbildung PRÄSENTATION DER ANGEBOTE DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS am Dienstag, den 6. Mai 2014 von 14:30 – 18:00 Uhr im Filmmuseum Frankfurt >>mehr<<

Vor der Erfindung des Films existierten schon einige optische Spielzeuge wie Wundertrommel oder Lebensrad, die eine Reihe von Einzelbildern scheinbar zum Bewegten Bild werden ließen. In dieser Fortbildung wird gezeigt, wie sich diese optischen Prinzipien als Einstieg in die Filmbildung an Schulen eignen und in den Unterricht einbezogen werden können. Im praktischen Teil der Veranstaltung stellen die Teilnehmer verschiedene Funktionsmodelle selbst her und gestalten mit einfacher Trickfilm-Software eine eigene Animation.

Gruppengröße: max. 20 Teilnehmerinnen

Referentin: Daniela Dietrich | Museumspädagogin Deutsches Filminstitut/Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main

Veranstaltungsorte:Medienprojektzentrum Offener Kanal und Bali Kinos im Kulturbahnhof (Rainer-Dietrich-Platz 1), Medienzentrum Kassel (Wildemanngasse 1)