Modul 2: Fortbildungsseminare

Dies ist eine Archivseite der 7. SchulKinoWochen Hessen 2013! 

Für Lehrkräfte und PädagogInnen

 

    • Veranstaltungsorte: Medienzentren in Biedenkopf, Dieburg, Eschwege, Frankfurt, Geisen-
      heim, Heppenheim, Kassel, Marburg, Wiesbaden;
      Medienprojektzentren Offener Kanal in Kassel, Fulda, Offenbach, Gießen;
      Deutsches Filminstitut/Deutsches Filmmuseum Frankfurt
    • Zeitraum: Februar bis Juni 2013
    • Dauer: zwischen zwei und acht Stunden

Die Seminare bieten eine themenbezogene Einführung und Vertiefung in Filmsprache, Filmanalyse sowie Praxis der Filmrezeption. Am Beispiel von Filmsequenzen werden Prinzipien filmischen Erzählens erarbeitet und deren Umsetzung in der Produktion erklärt. Dazu werden themenbezogene Aufgaben gestellt, um filmisches Sehen und Verstehen praktisch zu üben. Vermittelt werden soll auch, Film als Kunstform und Kulturgut wahrzunehmen. Ziel ist es, Sehgewohnheiten zu reflektieren und damit die Filmkompetenz der SchülerInnen auszubilden und zu stärken.

Einzelne Seminare können auch auf Abruf für den Pädagogischen Tag in der Schule oder für Studien-seminare gebucht werden. Falls das geförderte Kontingent ausgeschöpft ist, wird eine Kostenbetei-ligung erforderlich. Für die Durchführung des Seminars auf Abruf müssen mindestens zwölf Lehrkräfte teilnehmen.

 Animationsfilm

Für die 7. Ausgabe der SchulKinoWochen Hessen lädt der FOKUS ANIMATION dazu ein, über animierte Filminhalte, Ästhetik und Machart kontrovers zu diskutieren. Dass Animationsfilme so offensichtlich fiktional sind, erleichtert Kindern und Jugendlichen die Auseinandersetzung mit den Grundlagen des filmischen Erzählens. Am Beispiel der animierten Filmtechnik erschließt sich filmische Inszenierung und verdeutlicht so ihre Bedeutung und Wirkung. Inhalt der Fortbildung:
Theorie: Wie kam das Bild in Bewegung? Wie werden Trickfilme erzählt und welche Techniken werden eingesetzt? Was fasziniert Kinder und Jugendliche an Animationsfilmen?
Praxis: Praktisches Kennenlernen der verschiedenen Tricktechniken, beispielsweise Stop Motion oder Legetrick.

Referent

Urs Daun | Dipl. Sozialpädagoge | Studium der Visuellen Kommunikation HfG Offenbach

Termine

Di, 26. Februar 2013 | 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Marburg
Frau Herzberger-Boss / Frau Riedesel
Softwarecenter 1 | 35037 Marburg
Tel. 06421 201-152 | Fax 06421 201-123
alexandra.riedesel@marburg-stadt.de | www.medienzentrum-marburg.de

Fr, 15. März 2013 | 09:00 – 16:30 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Werra-Meißner-Kreis
Herr Rudolph
Zimmer101, Südring 35 | 37269 Eschwege
Tel. 05651 32346 | Fax 05651 339222
info@medienzentrum-eschwege.de | www.medienzentrum-eschwege.de

Di, 07. Mai 2013 | 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Heppenheim
Herr Theel
Walther-Rathenau-Str. 21 | 64646 Heppenheim
Tel. 06252 910646 | Fax 06252 910647
info@medienzentrum-heppenheim.de | www.medienzentrum-heppenheim.de

Do, 16. Mai 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Kassel
Frau Schiemann-Koch / Frau Staubesand
Wildemannsgasse 1 | 34117 Kassel
Tel. 0561 7874003 | Fax 0561 7877116
sekretariat@medienzentrum-kassel.de | www.medienzentrum-kassel.de

 Zu Besuch bei Pixomondo

Wie holt man sich einen Oscar? Ein Blick hinter die Kulissen von Martin Scorseses HUGO CABRET: Das Frankfurter PIXOMONDO STUDIO öffnet seine Tür für eine digitale Tour ins Herz des Animationsfilms. Wie entstehen einzelne Filmsequenzen, was ist eine 3D-Animation, welche Entwicklungsphasen braucht es von der Idee bis zum fertigen Film?

Als Fortbildung für die Vermittlung von Hintergrundinformationen und Grundkenntnissen geeignet für LehrerInnen aller Jahrgangsstufen. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt.

Termin

Do, 21. Februar 2013, 14:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort:
PIXOMONDO STUDIOS GmbH & Co. KG
Lindleystrasse 12 | 60314 Frankfurt
Anmeldung bis zum 06. Februar 2013:
Evangelische Medienzentrale im Medienhaus
Rechneigrabenstr. 10 | 60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 92107100 | dispo@medienzentrale-ekhn.de

In Kooperation mit der Evangelischen Medienzentrale im Medienhaus, Frankfurt am Main.

 Mit der Schulklasse Filme machen

Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, die Film-Projekttage anbieten oder eigene Unterrichtsinhalte filmpraktisch vermitteln wollen. Durch unterschiedliche Praxisbeispiele (Reportage, Kurz-/Legetrickfilm) wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten sich generell für den Lernraum Schule anbieten. Es werden Fragen von der geeigneten Technik (Kamera, Schnitt) über die notwendigen Arbeitsmaterialien bis hin zu gegebenenfalls notwendiger externer fachlicher Unterstützung geklärt. Anhand von praktischen Kamera- bzw. Montageübungen werden die unterschiedlichen Wirkungen von Einstellungsgrößen und Kameraperspektiven im Film vermittelt und geübt.

Referent

Urs Daun | Dipl. Sozialpädagoge | Studium der Visuellen Kommunikation HfG Offenbach

Termine

Di, 23. April 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Biedenkopf
Herr Wolf
Hainstraße 92  | 35216 Biedenkopf (Lahn)
Tel. 06461 2864 | Fax 06461 2864
info@medienzentrum-biedenkopf.de

Di, 14. Mai 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Rheingau-Taunus Servicestelle Geisenheim
Herr Wandrey
Dr.-Schramm-Str. 2 | 65366 Geisenheim
Tel. 06128 23462 | Fax 06128 23499
www.medienzentrum-rheingau-taunus.de

Di, 28. Mai 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Dieburg
Herr Zieschang
Goethestraße 10-14 | 64807 Dieburg
Tel. 06071 980550 | Fax 06071 980552
medienzentrum.dieburg@gmail.com | www.medienzentrum-dieburg.de

 Standardsituationen im Film

Filme sind dramaturgisch oft als nahezu lückenlose Aufeinanderfolge von Standardsituationen konzipiert: Das Duell ist als Showdown typisch für den Western. Die Verfolgungsjagd wird in keinem Actionfilm fehlen. Abschied und Wiedersehen führen vor allem im Melodram und Liebesfilm zu den emotionalsten Reaktionen des Publikums. Wie Standardsituationen in Bild und Ton immer wieder in variierten Formen realisiert werden, macht die Faszination vor allem des Genrekinos aus. Die Fortbildungsveranstaltung stellt das Modell der Standardsituation vor. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Filmgeschichte werden mikroskopische Analysen der audiovisuellen Umsetzung von Standardsituationen durchgeführt. Ohne allzu großen zeitlichen Aufwand kann im Detail aufgezeigt werden, wie Filme audiovisuell funktionieren. Deshalb ist die Beschäftigung mit filmischen Standardsituationen besonders gut geeignet, filmsprachliche Mittel im Schulunterricht (aller Altersstufen) zu vermitteln.

Referent

Dr. Thomas Klein

Termin

Di, 07. Mai 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel
Herr Ruda
Rainer-Dierichs-Platz 1 | 34117 Kassel
Tel. 0561 9200920 | Fax 0561 92009222
ruda@mok-kassel.de | www.mok-kassel.de

 „Wie im richtigen Leben“ – Inszenierte Wirklichkeit(en)

Anhand von fiktionalen und dokumentarischen Kurzfilmen werden transmediale Inszenierungs-strategien nachgezeichnet und zur Diskussion gestellt. Die zentrale Frage dabei ist, wie die unablässige Inszenierung von Personen, Objekten, Orten und Situationen im Privaten und Öffentlichen das Verhältnis zwischen Rezipient und Inszeniertem prägt. Andererseits stellt sich die Frage, welchen (politischen) Stellenwert die Selbstinszenierung bei Jugendlichen angesichts der Präsenz medialer Plattformen – man denke an TV-Castingshows oder Internetplattformen wie Facebook oder YouTube – einnimmt.

Referent

Dr. Carsten Siehl

Termine

Di, 19. März 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienprojektzentrum Offener Kanal Gießen
Herr Behle
Unterer Hardthof 19 | 35398 Gießen
Tel.  0641 9605007
behle@mok-giessen.de | www.mok-giessen.de

Do, 21. März 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienprojektzentrum Offener Kanal Offenbach/Frankfurt
Frau Tepe
Berliner Sraße 175 | 63067 Offenbach
Tel. 069 82369100 | Fax 069 82369101
info@mok-ofm.de | www.mok-ofm.de

Di, 16. April 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienprojektzentrum Offener Kanal Fulda
Herr Strohmann
Unterm Heilig Kreuz 3-5 | 36037 Fulda
Tel. 0661 9013055 | Fax 0661 9013056
kontakt@mok-fulda.de | www.mok-fulda.de

Mi, 17. April 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Frankfurt am Main
Frau Schottling
Ostbahnhofstraße 15 | 60314 Frankfurt am Main
Tel. 069 94949422 | Fax 069 94949411
verwaltung@medienzentrum-frankfurt.de | www.medienzentrum-frankfurt.de

 SpielFilmPioniere: Stummfilme vertonen mit Schülern

Im Sommer 2012 hat das Deutsche Filmmuseum im Rahmen des Projekts SpielFilmPioniere mit drei Frankfurter Schulen mehrere kurze Stummfilme vertont. Im Workshop werden Ablauf des Projekts und die dabei entstandenen Vertonungen der Schüler vorgestellt und Möglichkeiten der konkreten Umsetzung eines ähnlichen Projekts an anderen Schulen aufgezeigt. Ergänzt wird der Workshop durch praktische Übungen: Gemeinsam wird der Einsatz von Musik und Ton an ausgewählten Filmbeispielen analysiert und ein kurzer Stummfilm exemplarisch vertont. Geeignet für alle Schulformen.

ReferentIn

Dr. Andrea Haller
Dr. Julian Namé

Termine

Mi, 13. Februar 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Kassel
Frau Schiemann-Koch / Frau Staubesand
Wildemannsgasse 1 | 34117 Kassel
Tel. 0561 7874003 | Fax 0561 7877116
sekretariat@medienzentrum-kassel.de | www.medienzentrum-kassel.de

Mi, 22. Mai 2013, 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Wiesbaden e. V.
Frau von Haugwitz
Neugasse 15-19 | 65183 Wiesbaden
Tel. 0611 1665841 | Fax 0611 313929
info.fortbildungen@wiesan.de | www.medienzentrum-wiesbaden.de

Die Fortbildung steht im Zusammenhang mit dem Projekt SpielFilmPioniere – Ein Vermittlungsprojekt für Kinder und Jugendliche zum frühen Film, ein Projekt des Deutschen Filminstituts, gefördert von der Robert Bosch Stiftung und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Robert Bosch Stiftung

 Wer spricht? Zum Verhältnis von Wort und Bild im Film

Wort und Bild – zwei verschiedene Ausdrucksformen spielen im audiovisuellen Medium Film zusammen. Als bewegte Bilder bringen Filme uns Welten und Geschichten zur Anschauung und schließen damit an die Bildtradition der Kunst und Fotografie an. Schon in der sogenannten Stummfilmzeit kam auch die Sprache hinzu: in Textform, als Schriftstücke oder Zwischentitel im Bild. Später im Tonfilm auch als Stimmen auf der Tonspur. Als ein Medium, das Geschichten in Bildern erzählen kann, schließt Film an die Tradition der Literatur in ihren verschiedenen Ausprägungen der mündlichen Erzählung, des Theaters, der Schrift an.

Die Frage, wie sich das Verhältnis von Wort und Bild im Film gestaltet, ist also zentral für ein Verständnis des Mediums. Sie reicht über das Thema der Literaturadaptation hinaus, und berührt grundlegende Aspekte wie die Darstellung von Dialogen, die Rolle von Stimmen aus dem Off, das Zusammenspiel von Bild und Ton, von Schrift und Bild, von On und Off. Sie führt auch zu der unterschiedlichen Medialität und Wirkung von Text und Film.

Anhand von grundlegenden Motiven – wie Dialogsituationen, Szenen im Klassenraum, unsichtbaren Stimmen – wird das komplexe Thema anschaulich erschlossen. Diese Methode öffnet für den Sprach- und Deutschschulunterricht auch neue Perspektiven im Umgang mit Film.

Referentin

Bettina Henzler

Termin

Do, 06. Juni 2013, 9:30 – 17:30 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienzentrum Kassel
Frau Schiemann-Koch / Frau Staubesand
Wildemannsgasse 1 | 34117 Kassel
Tel. 0561 7874003 | Fax 0561 7877116
sekretariat@medienzentrum-kassel.de | www.medienzentrum-kassel.de

Eine Veranstaltung von VISION KINO in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.