FILMMOBIL 2017

Dies ist eine Archivseite der 11. SchulKinoWochen Hessen 2017!
 

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Workshopreihe aus dem Modellprojekt Kulturkoffer

Hessenweite Angebote zur Filmbildung für Schulklassen im Rahmen der SchulKinoWochen Hessen 2017

 

Auch in diesem Jahr ist das FILMMOBIL wieder in ganz Hessen unterwegs und hat noch mehr exklusive Angebote für Workshops im Kino und im Klassenzimmer im. Eigens konzipierte Formate ermöglichen einzelnen Schulklassen und kleineren Gruppen, einen Film aus dem aktuellen Programm der SchulKinoWochen intensiv zu reflektieren und zu diskutieren – ob unmittelbar vor oder nach der Filmvorführung im Kino oder im Klassenzimmer. Hessenweit erwerben Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse in diesem Format die Fähigkeit, Film als eigenständige Kunstform wahrzunehmen. Technische und ästhetische Grundbegriffe der Filmanalyse werden erlernt, um sich mit Inhalten und Gestaltungsmitteln kritisch auseinandersetzen zu können. Der thematische Schwerpunkt Ton, Geräusch und Musik wird auch in den FILMMOBIL-Workshops aufgegriffen. Es wird erlernt, die Wirkungsweise des Filmtons zu hinterfragen und zu reflektieren.

Methodisch und inhaltlich richten sich die Workshops nach den Altersstufen 5. und 6. Klasse sowie ab 7. Klasse. Sie sollen altersspezifisch ein vertiefendes Arbeiten an Fragestellungen rund um Film

und Filmsprache in kleineren Gruppen oder im Klassenverband ermöglichen. Alle Workshops werden von Filmpädagoginnen und Filmpädagogen geleitet, die die Workshops für einen optimalen Lerneffekt an örtlichen Gegebenheiten sowie etwaigen gruppenspezifischen Eigenheiten ausrichten.

Alle Workshops bestehen jeweils aus zwei Bausteinen: dem gemeinsamen Kinobesuch mit der Schulklasse bei den SchulKinoWochen Hessen und der vor- oder nachbereitenden Unterrichts- oder Diskussionseinheit. Sowohl der Kinobesuch als auch der Workshop müssen im Projektbüro verbindlich gebucht werden. Der Kinobesuch kostet pro Schüler/in 3,50 €, zwei Begleitpersonen (bei erhöhtem Betreuungsaufwand mehr) haben freien Eintritt. Es besteht ein begrenztes Kontingent kostenfreier Workshops.

 

Workshops im Kino

 5. bis 6. Klasse: Über Film sprechen - mit Filmparcours

Im Anschluss an die Filmsichtung werden die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen aufgeteilt. Begleitet von Filmpädagoginnen und Filmpädagogen lösen sie an verschiedenen Stationen im Kinogebäude Aufgaben zum Film – mal spielerisch, mal im Gespräch, mal anhand praktischer Aufgaben. Dabei werden sowohl kommunikationsorientierte (rezeptionsanalytisch) als auch produktionsorientierte (handlungsorientiert) Methoden berücksichtigt.
Dauer 60-90 Minuten

 7. bis 9. Klasse/10. bis 11. Klasse: Über Film sprechen - mit (Film-) Expertin oder (Film-) Experte

Die Lehrkräfte erhalten im Vorfeld neben den pädagogischen Begleitmaterialien Informationen zum Filmgast und seinen Arbeiten. So können sie bereits im Vorfeld im Klassenverband Fragen für das Filmgespräch entwickeln und Aufgaben für die Filmsichtung gemeinsam erörtern. Während des Workshops, der im Anschluss an die Kinovorführung noch vor Ort stattfindet, erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich anhand der Leitfragen und Sichtungsaufgaben mit dem Gast und seinem Tätigkeitsfeld auseinanderzusetzen. Filmsprachliche Aspekte werden benannt, erläutert und diskutiert. Darüber hinaus gewähren die Filmexpertinnen und -experten Einblicke in ihre Arbeit und den Alltag in der Filmbranche. Die Diskussionen im Klassenverband und Kleingruppen ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung und lassen genügend Raum für individuelle Fragen – und Rückfragen.
Dauer ca. 45 Minuten Intensivgespräch
(zusätzlich zum Film und dem anschließenden Filmgespräch)

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Workshops in der Schule

 Ab 5. Klasse: Einführung in die Filmanalyse mit dem Schwerpunk Filmmusik und Sounddesign

Filmpädagoginnen und Filmpädagogen erarbeiten eine Unterrichtseinheit zum Thema Ton, Geräusch und Musik im Film, in der den Schülerinnen und Schülern ein Überblick über die wichtigsten filmtheoretische Begriffe und Techniken zu Filmmusik und Sound Design geboten wird. Als Beispiele werden die aus dem eigens für den FOKUS programmierten Filme herangezogen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich kritisch mit der Wirkungsweise von Filmton auseinanderzusetzen. Je nach Ausrichtung besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, eine/n Expert/in aus dem Feld Filmproduktion, Filmmusik und Sound Design einzuladen, um das Format mit praxisorientierten Methoden zu ergänzen und die Teilnehmer/innen anzuleiten, selbst mit Geräuschen, Tönen und Musik in Kombination mit bewegten Bildern zu

experimentieren oder eigene Vertonungen herzustellen.
Dauer ca. 90 Minuten
(ggf. verlängert sich die Dauer nach Absprache, wenn ein/e Expert/in den Workshop mitgestaltet)

 Ab 7. Klasse: Über Film sprechen – vorbereitende Filmübung

Filmpädagoginnen oder Filmpädagogen gestalten eine Unterrichtseinheit zu einem Film, der bei den SchulKinoWochen gesehen wird. Über verschiedene Methoden, wie z.B. „Spekulieren“, soll zunächst kreativ ins Geschichtenerzählen eingeführt werden und über mögliche Inhalte mittels Filmstills gesprochen werden. Filmanalytische Grundbegriffe werden eingeführt, um Sensibilität und Aufmerksamkeit für filmische Mittel zu erhöhen. Sehaufgaben für die Filmsichtung entwickeln sich aus den spekulierten Inhalten und Konstellationen, die beim Kinobesuch überprüft werden. Die kreative und geleitete Vorbereitung ermöglicht ein intensives und nachhaltiges Filmerlebnis.
Dauer ca. 90 Minuten

 Ab 7. Klasse: Über Film sprechen – nachbereitende Filmübung

Im Anschluss an den gemeinsamen Filmbesuch während der SchulKinoWochen gestaltet eine Filmpädagogin oder ein Filmpädagoge zur Nachbereitung eine Unterrichtseinheit in einer Klasse. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Arbeitsblätter, die sie unmittelbar nach der Filmsichtung ausfüllen. Diese direkten, ungefilterten Eindrücke bilden die Grundlage für die nachbereitende Diskussion in der Gruppe. Schließlich werden spezifische formale und inhaltliche Aspekte des Films analysiert.
Dauer ca. 90 Minuten

 Ab 7. Klasse: Über Film sprechen – mit Gast

Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit, eine nachbereitende Filmübung mit Filmgast durchzuführen. Hierzu arbeitet ein Referenten-Tandem (Filmpädagogen/Filmschaffende) im Anschluss an eine Kinovorstellung mit einer Klasse in der Schule. Im Vorfeld erhält die Lehrkraft pädagogische Begleitmaterialien und Informationen zum Gast und bespricht sich mit der betreuenden Filmpädagogin/ dem Filmpädagogen. Die Schülerinnen und Schüler gestalten den Workshop aktiv mit, in dem sie im Vorfeld themenbasierte Leitfragen formulieren, über die sie mit dem Gast ins Gespräch kommen. Ergänzend besteht die Option, dass der Gast unterstützendes Material (Modell des Sets, show reel, Tonaufnahmen etc.) für die Unterrichtseinheit hinzuzieht. Für die Schülerinnen und Schüler besteht so die Möglichkeit, im geschützten Umfeld mit den Filmschaffenden über deren berufliche sowie künstlerische Erfahrungen ins Gespräch zu kommen.
Dauer ca. 90 Minuten

Bitte beachten Sie, dass insbesondere die Workshops mit Filmgast größerer Planung und Vorbereitung bedürfen. Wenden Sie sich daher bitte bei Interesse frühzeitig (gerne bis Ende Januar 2017) an uns.

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Das komplette Programm als PDF zum Herunterladen finden Sie >>hier<<.

Das Workshop-Kontingent ist begrenzt, wenden Sie sich daher bitte so bald wie möglich an unsere Projektmitarbeiterinnen:
Marie Wolters I wolters@deutsches-filminstitut.de
Claudia Sebestyen I sebestyen@deutsches-filminstitut.de
Tel.: 069 961 220 691